Laufen in Stavenhagen

Der weite Weg vom Jogger zum Läufer

Nach einem lockeren Morgenläufchen, das bei Temperaturen unter Null ein letztes Auflockern bringen sollte, hieß es am frühem Nachmittag Sachen packen. Die Wetterprognosen konnten unterschiedlicher nicht sein. Somit hieß es: Kleiderschrank mitnehmen.

Das Einzige, was nicht verfügbar sein wird, ist ganz kurze Laufbekleidung. Jedoch gingen soweit die verschiedenen Vorhersagen nun auch nicht. Die weitgereisten Läufer des #twitterlauftreffs sind ja bereits vor Ort. Die Mecklenburger kommen am Starttag. Na gut, ich habe einen kleinen Zwischenstopp eingelegt, sodass es lediglich noch 2,5 Stunden zu fahren sind. Dafür bin ich dann mit Sicherheit wach und habe auch unzählige Steckdosen für das technische Equipment zur Verfügung. ;-)

Die Laufstrategie für den morgigen Ausflug steht, ist ausgedruckt und eingeschweißt. Nun muss nur noch die körperliche Verfassung den derzeitigen Vorahnungen entsprechen und es kann nichts mehr schief gehen.

Nun heißt es ausruhen, denn kurz nach 5 Uhr beginnt bereits der Tag. Die Anspannung steigt langsam… es wird ein schöner Lauftag werden, dieser 28.Januar 2012.

Passt?

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Heute nun der alles oder auch nichts entscheidende Tempotest für die halbe Horizontale am Samstag. Die Rennschnecke konnte mir mit einer Laufstrecke aushelfen. Flach sollte sie sein und das war sie mit ihren knapp 50 Hm dann auch. Pünktlich zur besten Vorabendzeit geht man renn, man verpasst nicht wirklich was in dieser Zeit.

Ich hatte mir noch schnell ein Intervall auf die Zwiebel geladen. Nicht, dass ich auch noch dauernd auf die Uhr gucken muss, sieht ja aus, als hätt ich noch was vor. Das Tempogefühl war ein Gutes, so meine Vermutung. Der gestrige Lauf ließ mich optimistisch in den letzten TempoGefühlsLauf blicken. Nach kurzer Einlaufphase gings dann auch gleich los. In der Euphorie eines Wettkampfes, zu schnell. Ich traf natürlich exakt das MRT … Weiterüben. Es wurde von Mal zu Mal besser. Erst pacte ich zweimal in der Zielzeit des Planes B und dann 2 Mal in der Zielzeit meines Masterplanes. Na wenn das kein gutes Ohmen ist.

super Laufgefühl

Dazu durften dann noch die neuen Schlappen ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen – bestanden lautet das einhellige Ergebnis alles beteiligten Organe. Ob die stylischen Teile am Samstag am Opeltestgelände laufen werden, muss noch überdacht werden. Vielleicht entscheidet auch das Wetter … Mitgenommen werden sie erst mal, muss sie ja nicht schleppen.

Nun wird superkompensiert und danach sollte nichts mehr schief gehen … ich war heute Abend schon wieder voller Adrenalin … vielleicht deshalb die Pulswerte im Intervall unter 80. Huh gruselig gut. Auch mental gibts noch einiges bis zum Samstag zu erledigen. Man liest oder sieht sich sogar.

Väterchen Frost

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ist zurückgekehrt. Heute nun der erste Frost am Abend. Das Thermometer zeigte exakt 1 Grad unter Null, schaue ich ins Tagebuch, ists der erste Lauf unter dem Gefrierpunkt. Natürlich war die Kleiderfrage, gerade weils der erste Nuller dieses Jahr war, eine schwierige. Da ich aber keine Zeit hatte, meine Rückfahrgelegenheit hatte enge Grenzen gesetzt, gings eher zufällig in die Regenjacke, die mich wärmer sollte und dies auch hervorragend tat. Unterhalb der Passivzone dann die Dreivierteltight. Die Wahl war genau richtig, so die Werte an den angeschlossenen Messgeräten bestätigten.

Ich lief heute, bereits zum dritten Male in diesem Herbst-Winter die Einwegstrecke in unsere alte Kreisstadt. Mein Weg führte mich über Gülzow-Scharpzow-Duckow nach Malchin. Die Pfützen waren nur zum Teil mit einer dünnen Eisschicht bedeckt, dafür wars aber auf dem Asphalt stellenweise richtig glatt. Trotzdem kam ich, bis auf eine intensivere Wasserstandsmessung zum Ende zu, relativ trockenen Fußes an mein Ziel. Sorge bereite mir lediglich das ich keine (Sorgen) hatte. Selbst die längeren Abwärtspassagen konnte ich muskulär super verkraften. Keiner meldete Störungen … na, geht doch.

Es lief wie am Schnürchen … 15,25 km in ner 5:14-er Pace bei  71 % HFmax. Wahrscheinlich hatte der Astrale heute auf die Tempoeinheit gewartet, die ja auf Grund der großen Ereignisse gegen ein extensives Dauerjoggerchen getauscht wurde. Morgen dann der kurze Test des Wettkampftempos in Intervallform … das wars dann auch schon für diese Laufwoche … der Rest am Samstag in Rodgau oder Himmelpforten, wenn alles so klappt, wie geplant.