Im Jahre 2005 sollte der zunehmenden Verfettung Einhalt geboten werden.
Also fing ich im Frühjahr 2005 völlig planlos an zu laufen. Dies gipfelte darin, dass mein Fußgelenke dieser ungewohnten Herausforderung gar nicht gewachsen waren und ich nicht mehr gehen konnte. Krankschreibung für 3 Wochen und Physiotherapiebehandlung folgten.
Daraufhin wurden alle Aktivitäten bis zum Spätsommer wieder eingestellt und kurz vor dem Eichenlauf mit einem 2. Spontantraining begonnen. Es reichte zumindest dazu, den 3 km Lauf (der nur 2,5 km lang war) in 14:05 min zu absolvieren.
Im Frühjahr 2006 wurde dann erneut ein Versuch gestartet. Dieser war dann von Dauer und die Aktivitäten wurden sogar aufgezeichnet: Trainingstagebuch 2006 .
So bestritt ich am 27.05.2006 meinen ersten Wettkampf, den ich als vorletzter beendete. Die 9 km Berglauf im Rahmen des Franzensberglaufes absolvierte ich in 56:00 min. Am 18.06.2006 schaffte ich das erste Mal die 10 km durchzulaufen in respektabler Zeit von 1:12:00 Std. Das fand natürlich in den Ivenacker Eichen statt. Im August folgte der 2. Wettkampf, der Ivenacker Eichenlauf. Hier erreichte ich nach 56:48 min das Ziel. Erstmals lief ich die 10 km unter einer Stunde. Mann war ich stolz wie Oskar.
Da wir nun nach Trainingsplänen übten, verbesserten sich die Zeiten mit astronomischer Geschwindigkeit. Bereits 1 Jahr später lief ich die 10 km in einer hohen 48-er Zeit. Es folgte im Herbst 207 der erste Halbmarathon – welch ein Wahnsinn.
Bereits 2 Jahre später (2009) der erste Marathon in 3:37:xx Stunden.


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