Laufen in Stavenhagen

Der weite Weg vom Jogger zum Läufer

Alles überstanden?

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Nach 3 Tagen Laufabstinenz, wie schrecklich, wagte ich heute einen vorsichtigen Versuch. Nicht überpacen, aber doch den zügigen Trainingslauf am Sonntag vorbereitend, ausnahmsweise mal im Rahmen eines Wettkampfes, gönnte ich mir heute 3 lockere Intervalle im angestrebten Wettkampftempo. Da “lange” nicht gelaufen modifizierte ich die Vorgabe des TPs von 3×2 auf 3×2,5 Kilometer. Übernehmen werde ich mich mit Sicherheit nicht, so der Gedanke, hatte ich mich doch 3 Tage wirklich erholt. Kaum begann das “Abendprogramm” zog ich in die ewigen Jagdgründe ein und nur der Umzug vom Liegemöbel im Wohn- zu dem im Schlafzimmer unterbrach meinen mindestens 9 stündigen Schlaf. Und das ging 3 Tage so. Wenn man da nicht ausgeruht ist?

Das Wetter ist aber auch zu nichts zu gebrauchen, wenn man nicht einem sinnvollen Hobby, wie dem Laufen, nachgehen kann. Die einzige sportliche Betätigung seit Sonntag war das Trockenlegen unseres Kellers. Bei diesen Niederschlagsmengen, die derzeit über uns hereinbrechen, ist nichts vor dem Wasser sicher. Selbst der morgendliche Gang zur Arbeit gelingt nur mit Mühe.

Man kommt nicht mal mehr in die Karre

Nach der Arbeit, schon wieder zu spät, wurde erst mal in Ruhe kohlenhydriert, um auch den enormen Belastungen des Laufes gewachsen zu sein. Ein Tässlein Kaffee und ein paar leckere Zubehöre verzögerten den abendlichen Laufstart. Als es dann gegen 19 Uhr endlich an der Zeit war, zu starten, setzte auch schon wieder ein kurzer Platzregen ein.

Ehe der Forerunner soweit war, Bewölkung verzögert das Satellitengefinde dann doch ein wenig, hatte sich die einzige Schauerwolke bereits wieder verzogen. Das heimatliche Thermometer zeigte 17 °C. Läufer, was willst Du mehr? Nach zwei Kilometern war ich am Blaumenweg angekommen und das erste Intervall begann. Alles lief ganz easy. Das gewünschte Tempo passte von Anfang an perfekt, als wäre ich nie in einer anderen Geschwindigkeit gelaufen. Dann ein bisschen getrabt und schon folgte Wiederholung 2, die mich vom Voßholz wieder zurück nach Klockow brachte. Auf der Eichenlaufrunde angekommen, war auch die letzte Trabpause beendet und ich konnte in 4:55-er Pace nach Hause joggen. Der Puls lag dabei doch noch recht hoch. Aber im Schnitt knapp über 80 % HFmax auf den schnelleren Abschnitten. Na der Körper entwöhnt sich dann doch nicht innerhalb so kurzer Zeit.

Somit stehen in dieser Woche dann auch schon mal 12,6 Kilometer im Trainingsplan. Mal schauen, wie es morgen ausschaut, aber sicherlich werde ich über einen regenerativen Kilometersammler nicht hinwegkommen. Das Wochenende hat dann eher erholsamen Charakter, wenn man mal die sonst üblichen 60-70 Kilometer als Maßstab nimmt. Am Sonntag ein kleines Läufchen im Kreise Gleichgesinnter …

Das darauffolgende Wochenende ist nun auch fest geplant. Ich habe mich dann doch für den mental stärkenden anstatt dem temporierten Lauf entschieden. Als Mecklenburger Läufer musste einfach um die Müritz gerannt sein … was denn sonst. :-)

Mehr Dauerlauf denn Intervall - na ja, bei dem Tempo? Schöne kurze Schrittfrequenz

Zwangspause

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Schweren Herzens habe ich mich gestern zu einer hoffentlich kleinen Pause im vollgestopften Trainingsplan entschieden. Meine hintere Oberschenkelmuskulatur macht irgendwie nicht mehr das, was von ihr erwartet wird.

Also wurde das “Tetesept” aus dem Schrank geholt und das Badewasser damit verdunkelt. Anschließend fühlte ich mich, wie im Hochsommer, obwohl nur 20°C auf dem Thermometer standen.

Auch heute früh war noch keine wirkliche Linderung zu spüren. Man soll sich jedoch in Geduld über, 3 bis xx Tage die Füße still halten und, nach neuesten Erkenntnissen, so einen Muskelkater nicht einfach übertrainieren. Ich hoffe, keinen Übertrainingszustand provoziert zu haben? Sicher habe ich mit meinen “Bergeinlagen” zu schnell, zu viel gewollt und muss jetzt ein bissl kürzer treten.

Ich hoffe, in der Wochenenmitte bereits wieder anfangen zu können. Füße ruhig halten fällt wirklich schwer.

Traumwetter

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Nun ist es endlich da, das ersehnte Traumwetter für den Läufer. Leichter Wind, wie wir es in den nördlichen Breiten unserer Republik gewohnt sind. Dazu 21 °C Lufttemperatur, bewölkter Himmel, aus dem gelegentlich das ein oder andere Tröpflein Regen fällt. Sicher ärgert sich der Urlauber, der nach dem Supersommer im letzten Jahr nun den Regensommer schlechthin erlebt. Wir aber wohnen hier, verbringen unseren Urlaub ja anderswo und sind lediglich erpicht auf moderate Wetterverhältnisse.

Der Trainingsplan gönnte mir heute einen regenerativen Lauf. Nach den Tempo- und Langdistanzeinheiten eine willkommene Abwechslung, die ich auch noch gemeinsam mit der Rennschnecke absolvieren durfte. So muss ein Sonntagsvormittagsläufchen sein. Wir drehten eine Runde um Pribbenow. Vielleicht etwas zu wellig für unser jüngstes Mitglied in unserer kleinen Laufgemeinde. Aber irgendwann muss man mal ein paar Huckel hochrenn.

Das Wetter hielt sich tapfer, lediglich zum Ende unserer 11 Kilometer gabs ne kleine Dusche. In Summe waren wir 1:18 Std. unterwegs. Mein Puls war mit 61% HFmax etwas niedriger, als sonst. Der Tag klingt vielleicht noch mit einer kleinen Schwimmeinheit, na für mich eher baden, aus. Dazu wird dann aber noch die Sonne erwartet. Vielleicht hat sie doch ein Stündlein Zeit für uns.

kleine Hügel

Die kommende Woche gibts richtig ein paar auf die Nuss. Montag geht gleich mit einem 18-er Tempolauf los und am Mittwoch die beliebten 4000-er Intervalle im neuen H-MRT. Mal schauen, wie es läuft. Spannend wirds auf jeden Fall.