Der Blick in die “Fernsehzeitung des Läufers” bot heute mehrere Alternativen: 16km locker Laufen, Athletiktraining oder Drahteseln.
Locker laufen habe ich bereits ein halbes Jahr lang gemacht, athletisch sind wir sowieso oder sagen wir mal ich hatte noch keine Übungen für diese Nuance des Trainings rausgekramt … So verblieb mir das Radeln. Im ersten Halbjahr eh sträflich vernachlässigt und nach meinem letzten gemeinsamen “(Ab)Kochen” mit dem Landschaftsflitzer nicht mehr praktiziert. Im Übrigen sind die ausgedehnten Radausflüge immer eine gute Gelegenheit, neues Laufgebiet zu erschließen.
Auf den ersten Kilometern wurde garnichts neu erschlossen, sondern mit den Widrigkeiten der Natur gekämpft. In “Reutershausen” lagen mal wieder die Bäume “auf der Straße” und ich erwischte den Gegenwind, als die Muskulatur noch frisch, der Geist willig und das Rad noch sauber war. Selbst in der flachsten mir möglichen Sitzposition hatte ich Mühe, die gewünschte Pace zu schaffen. Die Runde verging trotzdem recht schnell. Das besondere Teilstück verlief durch den Ritzerower Forst. Zuvor durfte ich aber noch ein gepflegtes Stück Sandweg zurücklegen, auf dem ich ständig das Gefühl hatte, auf den Felgen zu fahren. Ein Blick auf die zurückgelegte Strecke und die hinterlassene Furche bestätigte das Gefühlte. Zum Laufen ideal, für radeln eine Zumutung.
Ich konnte die Wegewahl keinem in die Schuhe schieben, so musste ich es ertragen. Dafür gings im Wald zwar langsam aber stetig auf Schotterweg voran. Leider blieb mir die Bundesstraße nicht erspart bis ich auf dem Weg nach Wackerow bekanntes vorfand. Nach 1:18 Std. hatte ich auf 32 Kilometern den Rennesel so richtig einges..t. Leider kann ich das Stück Alu nicht in die Waschmaschine stecken, wie man es mit seinem Laufdress nach einem Regenlauf kann. Doch soll ich deshalb auch das Alternativtraining verzichten? Oder nur auch Asphalt rumtreten? Mit Sicherheit … nicht. Will sagen, dass der Sand schon wieder abfallen wird
Morgen werde ich mal wieder ein paar Minuten länger unterwegs sein … langer Lauf steht auf der Tagesordnung. Dieser umfasst nur die Kurzdistanz, sodass ich sicherlich nach knapp 2:15 Std. wieder zu Hause bin.



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