Waldbadeintritt 30.07.2009Heute war ja Beine hochlegen angesagt. Ich habe sie waagerecht ins Wasser gelegt. Da ich am Samstag auf Grund familiärer Verpflichtungen nicht Schwimmen kann, habe ich das heute gleich mal vorgezogen. Ausgleichssport am Ausruh-Tag ist ja das Salz in der Suppe, sagt das neue Trainingskonzept von Hubert Beck. Also habe ich mich nach kurzer Überredung durch Corinna mit ihr und unseren beiden (Draht-)Eseln ins Waldbad verpflanzt. 18:46 Eintritt bezahlt, 18:48 im Wasser und losgeschwommen.

Da mir die Aufgabe zwar klar, deren Umsetzung aber völlig unklar war, lies ich es beim Schwimmen erstmal etwas ruhiger angehen. Der heutige war ja erst oder schon mein dritter Badetag in diesem Jahr und sollte doch ein wenig anders laufen. Nach einer viertel Stunde hatte ich mich eingeschwommen und ein gutes Gefühl. Ansonsten gibts beim Schwimmen eigentlich nichts wirklich spannendes zu erleben. Nach 25 min kam ein wilder Krauler an meine Seite, der nach 20 min seine Trainingseinheit beendete. Alle anderen Badegäste verdünnisierten sich mit zunehmendem Bewölkungsgrad und nach 50 Minuten hatte ich die gesamte Wasserfläche für mich. Selbst Corinna kriegte auf Grund der Wetterlage die Panik und war bereits unter die Dusche gestürzt?

Solch leere Schwimmbäder gibts auch nur in Mecklenburg, glaube ich. Die letzten Bahnen schwamm ich dann etwas zügiger, was aber ohne Schwimmbrille eine ganz dolle Sache ist. Vor allem, wenn man dicke Klüsen (Augen) kriegen will – Color, oder wie das Zeug heißt, sei Dank.

Nach 1 Stunde war dann der Spuk vorbei. Ich duschte noch und der Nachhauseweg wurde so schnell als möglich absolviert. Es tröpfelte gelegentlich, dann auch wieder nicht. Mit fühlbarem 85-er Puls kam ich zuhause an und blieb trocken. Zumindest äußerlich.

Morgen gibts dann wieder richtigen Sport, oder welchen, den ich schon besser beherrsche, als den heutigen.